- Description
- Non Public Spaces beschäftigt sich mit nicht-öffentlichen Räumen, die für Staatsbürger und Staatsbürgerinnen in der Regel nicht zugänglich sind. Die ausgewählten Orte haben eine besondere politische, wirtschaftliche und soziale Bedeutung. Vorerst scheinen diese Räume irrelevant für unser Leben, doch bei genauerer Betrachtung wird die Verbindung zu unserem Alltag bewusst. Diese Räume sind integrativer Bestandteil der Ordnungsmacht des Staates und des Lebens der Bevölkerung. Das Kartographieren der Orte spannt sich von der gerichtsmedizinischen Leichenhalle über Archive zur Konstituierung staatlicher Identität, zentrale Computerräume zur Erfassung und Verarbeitung bevölkerungsspezifischer Daten, polizeiliche Waffenlagern zur Sicherung der Exekution staatlicher Macht, Tresorräume zur Lagerung staatlichen Vermögens, Kunstspeicher als Zeichen kultureller Repräsentation und wissenschaftliche Labors zur Festlegung und Kontrolle elementarer physikalischer Größen bis hin zu den Nachrichtenstudios als Schnittstelle zur breiten Öffentlichkeit und anderen signifikanten Orten im staatlichen und globalen Kontext. Non Public Spaces handelt von der Konfrontation des Individuums mit Machtapparaten und deren Institutionen. Durch diverse Strategiefindungen und aufwendige bürokratische Genehmigungsverfahren versucht Ernst Logar an diese Orte zu gelangen, sie im Bild festzuhalten und den Prozess des Eindringens mittels unterschiedlicher Medien zu dokumentieren. [Quelle: http://eyes-on.at/2014/]
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- e:jYDFo8cPf6x8K7jTd5JSjM
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Gärtnergasse 14
1030 Wien
Austria
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