Marcello Farabegoli (Termin wird verschoben)
- Schwerpunkt Gravitation – Lösen, Fallen und Schweben
Veranstalter*innen
Datum
- Universität für angewandte Kunst in Wien, Wien, Österreich
Schlagwörter
Bildende Kunst, Kulturwissenschaft, Kunsttheorie, Wissenschaftsgeschichte, Quantenmechanik, Gravitation, Physikgeschichte
Beschreibung
Marcello Farabegoli (*1973 in Cesena, Italien) wuchs in Bozen auf. Er studierte Musik und Philosophie in Italien und absolvierte ein Diplomstudium der Physik an der Universität Wien. Er war bei diversen Umweltschutzorganisationen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam sowie am Austrian Institute of Technology tätig. Seit 2005 arbeitet er vorwiegend im Kunstbereich: Er leitete eine Galerie für zeitgenössische japanische Kunst in Berlin, war Mitarbeiter in der Abteilung Alte Meister im Auktionshaus Dorotheum und arbeitet seit 2012 als Kurator insbesondere auch für oder in Zusammenarbeit mit Institutionen wie etwa Kunsthalle Wien, MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Museo Novecento in Florenz (Museum d. 20 Jh. Florenz), MuseumsQuartier Wien, Palais Metternich – Italienische Botschaft in Wien und Wiener Aktionismus Museum. Er ist darüber hinaus im universitären Bereich in der Forschung zu Kunst und Quantenphysik sowie in Gastvorträgen und Workshops tätig. www.marcello-farabegoli.net
Beschreibung
Der interdisziplinäre Fokus „Schwerpunkt Gravitation – Lösen, Fallen und Schweben“ ist ein Format von Florian Bettel, Liddy Scheffknecht und Anna Spohn. Wir diskutieren gemeinsam mit Gastvortragenden die Historizität des Konzepts der Gravitation in Kunst, Technik und Wissenschaft. Jenseits einer naiven Re-aktualisierung von „Kraft“ als konzeptuelles Fundament für eine künstlerische Praxis, eine künstlerisch-wissenschaftliche Forschung oder für kultur- bzw. kunstwissenschaftliche Begriffsbildungen befragen wir die Formen, Techniken, Praktiken, metaphorischen Dynamiken und die diskursiven Rahmungen von Gravitation in Kunst, Technik und Wissenschaft kritisch-transdisziplinär.
Beschreibung
Abb.: Bestimmung der Lichtablenkung durch das Gravitationsfeld der Sonne anhand von Beobachtungen während der totalen Sonnenfinsternis in Sobral (Brasilien) am 29. Mai 1919. F. W. Dyson, A. S. Eddington und C. Davidson (1920)
Vortragende*r

Ort
Adresse
- Universität für angewandte Kunst in Wien, Wien, Österreich
- Oskar-Kokoschka-Platz 2
- 1010 Wien
- Österreich
Mediendateien
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