Memento Flora

  • Saving and Changing Alpine Treasures
Künstlerisches Forschungsprojekt

Projektleitung

Projektpartner*innen

Angela Andorrer , Antonia Franziska Haunolder , David Prehsler , Birgit Aigner , Isabel Kranz , Nina Schedlmayer

Dauer

01. November 2026–01. November 2027

Schlagwörter

Angewandte Kunst, Klimawandel, Weibliches Wissen, feministische Kunstpraxis , Klosterarbeiten, Kunsthandwerk, Critical Heritage Practice

Text

„Memento Flora“ (lat. „Gedenke der Blume“) ist eine Anlehnung an den Vanitasausdruck „Memento Mori“. Während letzterer dazu auffordert sich an den Tod zu erinnern, lenkt „Memento Flora“ den Fokus auf die Pflanzenwelt als vergängliche, zu schützende Lebensgrundlage. Unser Projekt geht der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsfrage nach, wie durch die Verbindung heimischer, gefährdeter Pflanzenblätter mit überlieferten Techniken der Klosterarbeit eine zeitgenössische Form der Reliquie entstehen kann. Ziel ist es, kunsthandwerkliche Praktiken der alpenländischen Tradition zu bewahren und sie neu zu deuten als „Architektur des Erinnerns“ um materielles und immaterielles Erbe für die Zukunft zu sichern. Aus einer inter- und transdisziplinären Perspektive wird der Verlust biologischer Vielfalt, das Verschwinden weiblichen Wissens (craftswomanship) sowie die tradierten Praxen und Produktionsbedingungen spirituell motivierter Communities untersucht.

Förderung

Universität für Angewandte Kunst Wien

Förderkategorie

PORT

Status

bewilligt

Mediendateien

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Veröffentlicht Von: Eva Lenhart | Universität für Angewandte Kunst Wien | Veröffentlicht Am: 16. Oktober 2026, 11:25 | Geändert Am: 16. Oktober 2026, 12:10