Anatomie der Spiele

  • Game Design als angewandte Kulturtechnikforschung
Speech

Lecturer

Date

  • 29 November 2025–

Allgemeiner Text

Aus dem Tagungsbericht: https://gespielt.hypotheses.org/9905 "Simon Huber (Universität für Angewandte Kunst Wien) plädierte in seinem Beitrag für eine konsequente Spielwissenschaft, die sich – abgrenzend vom multidisziplinären Verbund der Game Studies – auf eine kulturtechnisch fundierte Ludologie stützt. Dabei versteht er Spiele als Kulturtechniken, die in simulierten Konflikten Wissen verarbeiten und somit über eine rein ästhetisch-repräsentative Dimension hinaus pragmatische Funktionen der Wissensvermittlung erfüllen. Anstatt der individuellen Bedeutungsproduktion untersuchte Huber die medientechnologischen Bedingungen und historischen Praktiken von Spielen. Im Fokus standen dabei die strukturierenden Dispositive, welche die Spielmöglichkeiten bereits vorab determinieren: Das analoge und digitale Gefüge sowie die Infrastrukturen. Dieser Ansatz rückt die Erfindung, Entwicklung und das Medium in den Vordergrund, um zu zeigen, wie Spiele als technische und kulturelle Artefakte entworfen, variiert und verbreitet werden."

Title of Event

Online Jubiläumstagung des AKGWDS

Published By: Simon Huber | Universität für Angewandte Kunst Wien | Publication Date: 10 March 2026, 20:47 | Edit Date: 10 March 2026, 20:47