Beschreibung
Die Studierenden erlernen das Partielle Färben von Protein- und Zellulosefasern nach dem Foulardverfahren, bei dem das Gewebe mit einer speziellen Farbpaste imprägniert und anschließend fixiert wird.
Im Vergleich zum Färben in der Flotte (Ausziehverfahren), lassen sich beim Partiellen Färben auch mehrfarbige Gewebe der originalen Musterung entsprechend herstellen. Optische Verfälschungen des Gesamteindrucks können so vermieden werden.
In der Blockveranstaltung wird die hierfür notwendige Theorie und Praxis mit dem Ziel vermittelt, bisherige Kompromisslösungen beim Unterlegen von mehrfarbigen historischen Geweben durch die Nutzung des bis dato in der Textilrestaurierung wenig bekannten Applikationsverfahrens zu ersetzen.