Abstract
Drei Klassen der Abteilung Artistic Strategies errichten im Volkskundemuseum Wien eine Werkstatt als Arbeits- und Experimentierort mit regelmäßig stattfindenden Seminaren, Workshops und Lesungen. Die Happenings vor Ort bilden den Rahmen für performative Interventionen und/oder Ausstellungen sowie die Realisierung einer gemeinsamen Publikation.
Verlagsankündigung
Welche Geschichten, Erzählungen und künstlerischen Praktiken können andere emanzipatorische Gemeinschaften ermöglichen, die auf Fürsorge, Umweltgerechtigkeit und menschlicher/mehr-als-menschlicher Zusammenarbeit beruhen? Jenseits naiver (aber manchmal notwendiger) Idealisierungen dieser Konzepte zielt das Residence-Projekt darauf ab, die gegenwärtigen Formen von Gemeinschaft, ihre Vorzüge und Fallen zu analysieren.
Dazu überschreiten wir Wettbewerb, Trennung und Grenzen. Wir durchstöbern den Museumsraum, vertiefen uns in seine Geschichte und treffen die vielen Kollektive, die dort zur gleichen Zeit wie wir agieren. Wir arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen der Begegnung, der Kontextualisierung, der Kuratierung und des Zusammenfügens und entwickeln eine vielstimmige Partitur, die sich in Form einer Publikation, eines Displays, Interventionen und Performances manifestiert.