Kraft, Schwerkraft, Gravitation

  • Theorien der Kunst
Lehrprojekt/Lehrforschungsprojekt

Dauer

01. Oktober 2025–02. Februar 2026

Schlagwörter

Kunsttheorie, Philosophie, Schwerkraft, Kraft, Gravitation, Ästhetik, Schweben, Fallen, Raumtheorie, Physik

Text

Künstlerischen Praktiken ist ein Umgang mit dem Prinzip der Schwerkraft inhärent. Beispielsweise finden in raumbezogenen oder performativen Arbeiten das Fallen und Schweben, Implosion oder Explosion (als physikalische Kategorien) Eingang. Darüber hinaus ist Schwerkraft nicht nur als metaphorisches Moment oder als ästhetisches Prinzip für künstlerische Arbeiten von Bedeutung, sondern auch als Frage nach den Möglichkeiten der Darstellbarkeit von Kräfteverhältnissen; wie beispielsweise Anziehung und Abstoßung. Wie lässt sich „Kraft“ jenseits physikalischer Formeln als ästhetisches oder konzeptuelles Prinzip verstehen? In welcher Form können philosophische ‚Kraft‘-Begriffe zu einer kunsttheoretischen Diskussion beitragen? Lassen sich physikalische Theorien von Gravitation, Kraft und Schwerkraft in einen Diskurs um Kunst übertragen? – nicht als bloße Metaphern, sondern als Denkfiguren, die ästhetische Erfahrung, künstlerisches Handeln und theoretische Reflexion strukturieren? Interdisziplinäres Lehrprojekt WS 2025/26 Gastvorträge: Bernd Oppl am 24. Oktober 2025 Ebru Kurbak am 5. Dezember 2025 Tanja Traxler am 9. Jänner 2026 Parallel widmen sich die Seminare „Gravitation. Fallen, Schweben, Loslösen“ von Liddy Scheffknecht und „Technische Utopien“ von Florian Bettel dem Themenkreis aus technikgeschichtlich-kulturwissenschaftlicher und aus künstlerisch-praktischer Perspektive.

Aktivitätenlisten

Ort

Adresse

  • Universität für angewandte Kunst in Wien, Wien, Österreich
  • Oskar-Kokoschka-Platz 2
  • 1010 Wien
  • Österreich

Mediendateien

  • Bild
Veröffentlicht Von: Anna Margareta Spohn | Universität für Angewandte Kunst Wien | Veröffentlicht Am: 23. September 2025, 11:56 | Geändert Am: 16. April 2026, 15:04