Fragile Solidarity/Fragile Connections. Digital Solitude Festival
Weibel Institut Eintrag
Metadaten
Titel
Fragile Solidarity/Fragile Connections. Digital Solitude Festival
Identifikator
WI_Fragile Solidarity Fragile Connections_2.pdf
Beschreibung
Festival; Digital Solidude Net Text: Im Rahmen von Digital Solitude und in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle, dem Württembergischen Kunstverein und der Merz Akademie. Das Festival thematisiert mögliche Formen von Solidarität, Bündnissen, Vernetzung und Gemeinschaft innerhalb und außerhalb von digitalen Räumen und entsteht in Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Expert*innen des Digital Solitude-Netzwerkes sowie in Kollaboration mit lokalen Partner*innen in Stuttgart. »Fragile Solidarity/Fragile Connections« befasst sich mit den Wechselwirkungen von Solidarität, Netzwerken, und Technologien sowie möglichen Strategien zur »Überwindung« der sogenannten digitalen Kluft und der technologischen Geschichte der Ausbeutung. Das Festival verknüpft historische Zusammenhänge mit körper- und ortsbezogenen Perspektiven und erkundet Fragen nach translokaler Solidarität und Wechselwirkungen im Handlungsraum eines neuen technologischen Bewusstseins. Solidarität wird dabei als ein Impuls verstanden, der in einer gemeinsamen Ausrichtung, in Gegenseitigkeit und Verantwortung wurzelt und sich in einem aktiven Engagement für das Umsetzen gemeinsamer Ziele diverser Gemeinschaften ausdrückt. Konnektivität, Netzwerke und Solidarität sind besonders fragile Übereinkünfte, Gefühle oder Handlungen, die sich nicht selten als leere Versprechen entpuppen. Weil sich Muster der Ausgrenzung und Komplizenschaft in solidarischen Modellen häufig reproduzieren, fragt das Festival: Wie kann ein elastisches, fürsorgliches und/oder fragiles Netzwerk aus kritisch-engagierter Perspektive aussehen? Wie können, online und darüber hinaus, solidarische Modelle und ein horizontaler Austausch aussehen? Worin liegt das Versprechen der Netzwerke, online wie offline, und wann gibt es ein verstärktes Bedürfnis danach? Wie lässt sich der Begriff Solidarität in techpositiven Kontexten und in einem feministisch-dekolonialen Sinn neu interpretieren? Das Festivalprogramm setzt sich aus verschiedenen Online- und Offline-Workshops, einer Ausstellung, sowie einem Begleitprogramm mit Screenings, Künstler*innen-Gesprächen, Vorträgen und Performances zusammen. Teile des Programms werden live übertragen. Der Kunstverein Wagenhalle, Hauptspielstätte des Festivals, wird durch das Künstler*innen-Duo die Blaue Distanz gestaltet. Das Festival wurde gemeinsam mit dem Digital Solitude Netzwerk kuratiert.
Sprache
Deutsch
Medientyp
TEXT
Räumlicher Bezug
Akademie Schloss Solitude, Kunstverein Wagenhalle e. v., Württembergischer Kunstverein, Merz Akademie, Stuttgart
Zeitlicher Bezug
- Datumsbereich:
- 2022-05-10 - 2022-05-14
Daten-Provider
Universität für angewandte Kunst Wien
Rechteinhaber:in
Denise Helene Sumi
Showroom-ID
C83L3oBiDnZYLw3qHqpzwv
Sammlung
Weibel Institut für digitale Kulturen Sammlung
Beim Kulturpool veröffentlichen
true
Schöpfer:innen
Ort
Adresse
- Akademie Schloss Solitude, Kunstverein Wagenhalle e. v., Württembergischer Kunstverein, Merz Akademie, Stuttgart
- Stuttgart
- Deutschland
