Feministische Kunst im Kontext von Begehrenstheorien der 1970er Jahren

Christian Liclair
Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Kunsttheorie
2026W, wissenschaftliches Seminar (SEW), 4.0 ECTS, 2.0 SemStd., LV-Nr. S51496

Gender/diversitäts/queerspezifisch

Beschreibung

Wer begehrt, wer wird begehrt? Und wie lässt sich diese Beziehung darstellen? Das Seminar untersucht unterschiedliche philosophische, psychoanalytische und feministische Modelle des Begehrens und fragt danach, wie diese in der Kunst der 1970er Jahre aufgegriffen, kritisiert und hinterfragt wurden. Der Titel A New Eros verweist auf ein Mitte der 1970er Jahre von Joan Semmel geplantes Buchprojekt, das zunächst den Titel Through the Object’s Eye trug. Ihr Projekt sollte sexuell explizite Arbeiten von Künstlerinnen mit der damals entstehenden feministischen Kunsttheorie zusammenführen. Doch wie lässt sich dieses postulierte, neue Begehren denken? In welcher Weise bleiben auch alternative Bilder und Formen des Begehrens in bestehenden Ordnungen von Geschlecht, Sexualität und Macht verstrickt?

Einen Ausgangspunkt bildet die feministische Kritik an einer visuellen und sexuellen Ordnung, in der Sehen und Gesehenwerden, Aktivität und Passivität sowie begehrendes Subjekt und begehrtes Objekt als geschlechtlich hierarchisiert verstanden werden. Das Seminar fragt jedoch auch nach den Grenzen dieser Kritik. Ist Begehren notwendig eine Bewegung eines souveränen Subjekts auf ein passives Objekt? Bedeutet Begehrtwerden zwangsläufig Objektifizierung? Und muss eine feministische Kritik visueller Lust auf Distanzierung und Verweigerung setzen? Oder können Bilder andere, weniger hierarchische Beziehungen zwischen begehrenden und begehrten Körpern hervorbringen?

 

Begehren wird dabei nicht als natürliche, vorsoziale oder notwendig emanzipatorische Kraft verstanden. Vielmehr interessiert uns, wie Wünsche und Lüste durch Bilder, gesellschaftliche Normen und Machtverhältnisse hervorgebracht und organisiert werden – und unter welchen Bedingungen sie diese Verhältnisse zugleich verschieben können. Wie verändern sich Vorstellungen von Begehren, wenn es nicht als Mangel, sondern als produktive Relation zwischen Körpern gedacht wird? Welche Rolle spielen sexuelle Identität, Race und Geschlecht dabei? Und wie lassen sich Lustformen beurteilen, die bestehende Hierarchien, Gewalt oder Unterwerfung zitieren und erotisieren? Das Seminar verfolgt damit auch die innerfeministischen Konflikte darüber, welche Formen sexueller Darstellung und Praxis als befreiend, gefährlich oder politisch problematisch gelten.

 

In den einzelnen Sitzungen diskutieren wir jeweils einen zentralen Text aus den zeitgenössischen Debatten und setzen ihn anschließend mit einer ausgewählten künstlerischen Position in Beziehung. Der Schwerpunkt liegt auf US-amerikanischer Kunst und den feministischen, lesbischen und schwulen Befreiungsbewegungen der 1970er Jahre, in deren Kontext die benannten Debatten um Begehren entstanden sind. Eine Exkursion zur Ausstellung Feminist Futures Forever im Belvedere 21 ergänzt diese historischen Diskussionen um die Frage, wie die damaligen Auseinandersetzungen heute ausgestellt, historisiert und kanonisiert werden.

 

1. Sitzung: Einführung + Vergabe der Referatsthemen (1. Oktober)

Die erste Sitzung führt in die zentralen Fragestellungen des Seminars ein. Was meinen wir überhaupt, wenn wir von Begehren sprechen? Wie unterscheidet es sich von Bedürfnis, Trieb oder Lust? Und welche Vorstellungen von Subjekt, Objekt, Körper und Geschlecht sind in unterschiedlichen Begehrensmodellen bereits angelegt?

 

In einem kurzen theoretischen Überblick werden einige zentrale Linien von Freud zu feministischen und poststrukturalistischen Kritiken skizziert. Dabei geht es zunächst weniger um eine vollständige Theoriegeschichte als um die Begriffe, die uns durch das Semester begleiten werden.

2. Der klassische Akt: Sehen und Gesehenwerden (12. Oktober)

Die Sitzung widmet sich dem Akt als einer historisch und geschlechtlich codierten Form des Sehens. Ausgehend von John Bergers Analyse des weiblichen Akts fragen wir danach, wie sich die Rollen von betrachtendem Subjekt und betrachtetem Körper in der europäischen Kunstgeschichte ausbilden und welche Vorstellungen von Geschlecht, Verfügbarkeit und Begehren darin wirksam werden.

 

Vorbereitende Lektüre: John Berger, Ways of Seeing (Harmondsworth: Penguin Books; London: British Broadcasting Corporation, 1972), 45–64.

Künstlerische Position: Sylvia Sleigh

 

Weiterführende Literatur: Linda Nochlin, “Eroticism and Female Imagery in Nineteenth-Century Art,” in Woman as Sex Object: Studies in Erotic Art 1730-1970, eds. Linda Nochlin and Thomas B. Hess (London: Allen Lane, 1972), 9-15.

Lynda Nead. “The Female Nude: Pornography, Art, and Sexuality,” Signs 15, no. 2 (1990): 323–335.

Jill Burke, “The Perfect Body: Masculinity, Creativity, Divinity, and the Nude,” in Jill Burke The Italian Renaissance Nude (New Haven: Yale University Press, 2019).

Kenneth Clark, “The Naked and the Nude,” in The Nude: A Study in Ideal Form (Princeton, NJ: Princeton University Press, 1956), 1–29.

3. The Esthetics of Power: Feministische Kritik des begehrenden Blicks

Die Sitzung vertieft die Frage nach dem Verhältnis von Begehren, Blick und Macht aus einer explizit feministischen Perspektive. In ihrem Essay „The Esthetics of Power in Modern Erotic Art“ kritisiert Carol Duncan die Vorstellung, erotische Kunst bilde eine universelle oder geschlechtsneutrale Form sexuellen Begehrens ab. Stattdessen zeigt sie, wie insbesondere die moderne Tradition des weiblichen Akts männliche sexuelle und künstlerische Handlungsmacht privilegiert und den weiblichen Körper als verfügbares Objekt organisiert.

 

Duncans Text entstand im Zusammenhang mit Joan Semmels Mitte der 1970er Jahre geplantem Buchprojekt Through the Object’s Eye, das später den Titel A New Eros: Sexual Imagery in Women’s Art erhielt. Gerade die Spannung zwischen der feministischen Kritik an sexuell expliziten Bildern und dem gleichzeitigen Versuch von Künstlerinnen, eigene Formen erotischer Darstellung zu entwickeln, bildet den Ausgangspunkt der Sitzung. Mit Arbeiten von Martha Edelheit untersuchen wir, ob und wie sich etablierte Beziehungen zwischen betrachtendem Subjekt, dargestelltem Körper und sexueller Handlungsmacht verändern lassen, ohne erotische und körperliche Lust aus dem Bild zu tilgen.

 

Vorbereitende Lektüre: Carol Duncan, “The Esthetics of Power in Modern Erotic Art,” Heresies: A Feminist Publication on Art and Politics 1, no. 1 (1977): 46-50.

Künstlerische Position: Martha Edelheit

 

Weiterführende Literatur:

Rachel Middleman, Radical Eroticism: Women, Art, and Sex in the 1960s (Oakland: University of California Press, 2018), 1-28; 64–88.

Lucy Lippard, “The Pains and Pleasures of Rebirth: European and American Women’s Body Art,” Art in America 64, no. 3 (1976): 73–81. Reprinted in From the Center: Feminist Essays on Women’s Art (New York: Dutton, 1976), 121–38.

Richard Meyer, “Hard Targets: Male Bodies, Feminist Art, and the Force of Censorship in the 1970s,” in WACK! Art and the Feminist Revolution, ed. Cornelia Butler and Lisa Gabrielle Mark (Los Angeles: Museum of Contemporary Art; Cambridge, MA: MIT Press, 2007), 362–83.

Martha Edelheit, Flesh Walls: Tales from the 60s, with an essay by Melissa Rachleff (New York: Eric Firestone Press, 2018).

Chiara Mannarino, “Martha Edelheit’s ‘Flesh Walls’: Towards a Communal, Queer Futurity,” Burlington Contemporary, November 2021.

https://contemporary.burlington.org.uk/journal/journal/martha-edelheits-flesh-walls-towards-a-communal-queer-futurity

Martha Edelheit: Naked City, Paintings from 1965–1980, with a text by Sur Rodney (Sur) (New York: Eric Firestone Press, 2023).

Visuelle Lust

Mit Laura Mulveys einflussreichem Essay „Visual Pleasure and Narrative Cinema“ richtet sich der Blick auf die Frage, wie sexuelle Differenz nicht nur in Bildern dargestellt, sondern bereits durch Ordnungen des Sehens organisiert wird. Mulvey beschreibt das klassische Kino als eine visuelle Ordnung, in der der aktive Blick männlich codiert ist, während der weibliche Körper als Bild und Objekt visueller Lust erscheint. Begriffe wie scopophilia und „to-be-looked-at-ness“ erlauben es, das Verhältnis von Begehren, Blick und Geschlecht genauer zu fassen – werfen aber zugleich die Frage auf, ob visuelle Lust notwendig an eine solche hierarchische Struktur gebunden ist.

 

Joan Semmels Malerei der 1970er Jahre bietet einen produktiven Gegen- und Prüfpunkt für dieses Modell. In Arbeiten wie Me Without Mirrors, Mythologies and Me oder Intimacy/Autonomy verschiebt Semmel die Position des betrachtenden Körpers und unterläuft die klare Trennung zwischen begehrendem Subjekt und begehrtem Objekt. Die Sitzung fragt daher nicht nur, ob sich der von Mulvey geprägte Begriff des male gaze umkehren lässt, sondern grundsätzlicher, ob Bilder Formen visueller Lust hervorbringen können, in denen Sehen und Gesehenwerden, Begehren und Begehrtwerden nicht länger eindeutig auf aktive und passive Positionen verteilt sind.

 

Vorbereitende Lektüre: Laura Mulvey, “Visual Pleasure and Narrative Cinema,” Screen 16, no. 3 (1975): 6-18.

Künstlerische Position: Joan Semmel

 

Weiterführende Literatur:

Maryse Holder, “another cuntree: at last, a mainstream female art movement,” off our backs: a women’s newsjournal 3, no. 10 (1973): 11-17.

Laura Mulvey, “Afterthoughts on ‘Visual Pleasure and Narrative Cinema’ Inspired by Duel in the Sun (King Vidor, 1946),” Framework 15/17 (1981): 12–15.

Amelia Jones, “Postfeminism, Feminist Pleasures, and Embodied Theories of Art,” in New Feminist Criticism: Art – Identity – Action, eds. Joanna Frueh, Cassandra L. Langer, and Arlene Raven (New York: IconEditions, 1994), 16-41.

Christian Liclair, “Through the Object’s Eye: Joan Semmel and the Upending of Erotic Art,” in Sexually Explicit Art, Feminist Theory, and Gender in the 1970s (New York: Routledge, 2022), 50–79.

Richard Meyer, “‘Not Me’: Joan Semmel’s Body of Painting,” in Solitaire: Lee Lozano, Sylvia Plimack Mangold, Joan Semmel (Columbus, OH: Wexner Center for the Arts, 2008), 109–49.

Begehren ohne Mangel / Begehren als Produktion

Nach der zuvor artikulierten Kritik an einer hierarchischen Beziehung zwischen begehrendem Subjekt und begehrtem Objekt stellt die Sitzung dieses Modell grundsätzlich infrage. Gilles Deleuze und Félix Guattari verstehen Begehren nicht als Ausdruck eines Mangels und auch nicht als Bewegung eines bereits konstituierten Subjekts auf ein bestimmtes Objekt zu. Stattdessen erscheint Begehren für sie als produktive Kraft, die Verbindungen zwischen Körpern, Dingen und Zeichen herstellt und dabei immer neue Gefüge hervorbringen kann.

 

Diese Verschiebung eröffnet zugleich eine politische Ambivalenz. Wenn Begehren nicht außerhalb des Sozialen entsteht, können auch Konsum, Waren, Bilder und ökonomische Verhältnisse an seiner Produktion beteiligt sein. Ein nichtnormatives oder transgressives Begehren ist deshalb nicht automatisch widerständig; auch neue Formen sexueller und geschlechtlicher Selbstinszenierung können mit Marktlogiken, Wertproduktion und kultureller Anerkennung verschränkt sein. Mit Lynda Benglis diskutieren wir diese Spannung zwischen körperlicher und sexueller Überschreitung einerseits und den Bedingungen ihrer medialen Zirkulation und ökonomischen Verwertung andererseits.

 

Vorbereitende Lektüre: Gilles Deleuze, “Dualism, Monism and Multiplicities (Desire–Pleasure–Jouissance),” trans. Daniel W. Smith, Contretemps 2 (May 2001): 92–108.

Künstlerische Position: Lynda Benglis

 

Weiterführende Literatur:

Nikita Dhawan, Antke Engel, Jule Jakob Govrin, Christoph F. E. Holzhey und Volker Woltersdorff, „Introduction“, in Global Justice and Desire: Queering Economy.

Jule Govrin, Begehren und Ökonomie: Eine sozialphilosophische Studie (Berlin/Boston: De Gruyter, 2020).

Susan Richmond, Lynda Benglis: Beyond Process

Nemser, Cindy. „Lynda Benglis: A Case of Sexual Nostalgia.” The Feminist Art Journal 3.4 (Winter 1974/1975): 7, 23

Bodies and Pleasures: Sexualität, Macht und neue Lüste

Die Sitzung setzt die Kritik klassischer Begehrensmodelle fort, verschiebt den Akzent jedoch von desire zu pleasure. Anders als Deleuze ist Michel Foucault nicht daran interessiert, einen alternativen Begriff des Begehrens zu entwickeln. Für die Analyse von Sexualität erscheint ihm die Kategorie vielmehr problematisch, insofern sie historisch eng mit psychoanalytischen und sexualwissenschaftlichen Verfahren verbunden ist, die sexuelle Praktiken als Ausdruck einer verborgenen Wahrheit des Subjekts lesbar machen. Dem setzt Foucault die Frage nach „bodies and pleasures“ entgegen: Welche Empfindungen können Körper hervorbringen, wenn ihre Teile und Praktiken nicht länger auf festgelegte sexuelle Funktionen, Identitäten oder Ziele reduziert werden? Gerade sadomasochistische Praktiken interessieren ihn dabei als Techniken, durch die körperliche Lust und Machtbeziehungen neu organisiert werden können.

 

Mit Jimmy DeSanas Fotografien der späten 1970er Jahre diskutieren wir, wie sich diese Verschiebung auch bildlich fassen lässt. Neben seiner 1979 veröffentlichten Serie Submission betrachten wir die Dungeon Series (1978–79), die in enger Zusammenarbeit mit der New Yorker Pro-Domme und Autorin Terence Sellers entstand. DeSana fotografierte dabei unter anderem Klient:innen von Sellers. Die Fotografien bewegen sich damit zwischen Inszenierung und Dokumentation, Unterwerfung und Handlungsmacht, Körper und Objekt. Zugleich stellen sie die Frage, ob der scheinbare Verlust von Autonomie innerhalb einer konsensuellen sexuellen Szene notwendig mit Machtlosigkeit gleichzusetzen ist?

 

Vorbereitende Lektüre: Michel Foucault, “The Gay Science,” trans. Nicole Morar and Daniel W. Smith, Critical Inquiry 37, no. 3 (Spring 2011): 385–403

Künstlerische Position: Jimmy DeSana

 

Weiterführende Literatur:

François Peraldi, ed., “Polysexuality,” special issue of Semiotext(e) 4, no. 1 (1981).

Michel Foucault, “Friendship as a Way of Life,” in Ethics: Subjectivity and Truth, ed. Paul Rabinow, trans. John Johnston (New York: New Press, 1997), 135–40.

Terence Sellers, The Correct Sadist: The Memoirs of Angel Stern (New York: V.I.T.R.I.O.L., 1983).

Califia, “Whip It Good,” review of Terence Sellers, The Correct Sadist, East Village Eye, June 1984, 60–61.

Califia, “Unraveling the Sexual Fringe: A Secret Side of Lesbian Sexuality,” The Advocate, December 27, 1979, 19–23.

Drew Sawyer, Jimmy DeSana: Submission (New York: DelMonico Books / Brooklyn Museum, 2022).

Christian Liclair, “Becoming an Object Among Objects: Jimmy DeSana’s Submission of the Self,” Texte zur Kunst 33, no. 130 (June 2023): 122–29. https://www.textezurkunst.de/de/130/christian-liclair-becoming-an-object-among-objects-jimmy-desanas-submission-of-the-self/

A Desire for Something Else: Lesbisches Begehren und heterosexuelle Ordnung

Die Sitzung fragt danach, ob Begehren überhaupt unabhängig von den gesellschaftlichen Kategorien gedacht werden kann, durch die sexuelle Subjekte und ihre möglichen Objekte erst hervorgebracht werden. In „Paradigm“ kritisiert Monique Wittig insbesondere die psychoanalytische Vorstellung, Begehren konstituiere die innere Wahrheit eines Subjekts, während zugleich bereits vorausgesetzt wird, dass dieses Begehren innerhalb einer heterosexuellen Ordnung organisiert ist. Heterosexualität erscheint bei Wittig deshalb nicht lediglich als eine sexuelle Orientierung unter anderen, sondern als gesellschaftliches System, das die Kategorien „Mann“ und „Frau“, sexuelle Differenz und Reproduktion miteinander verknüpft.

 

Lesbisches Begehren bezeichnet unter diesen Bedingungen mehr als die Wahl eines anderen sexuellen Objekts. Wittig interessiert sich für sein Potential, die Kategorien selbst zu überschreiten, durch die Begehren intelligibel gemacht wird: für ein Begehren nach „something else that is not connoted“. Lust erhält dabei eine produktive Funktion, insofern Sexualität nicht auf Reproduktion oder die Erfüllung vorgegebener sozialer Rollen ausgerichtet sein muss, sondern zum Ausgangspunkt der Suche nach anderen Formen von Subjektivität und Beziehung werden kann. Mit Tee A. Corinnes Arbeiten der 1970er Jahre untersuchen wir, wie eine solche Verschiebung bildlich formuliert werden kann. Das Cunt Coloring Book (1975) verbindet explizite Darstellung mit einem feministischen Projekt sexueller Selbstkenntnis; spätere fotografische Arbeiten entwickeln daraus komplexere Vorstellungen lesbischen Begehrens und körperlicher Relationalität.

 

Vorbereitende Lektüre: Monique Wittig, “Paradigm,” in Homosexualities and French Literature: Cultural Contexts, Critical Texts, ed. George Stambolian and Elaine Marks (Ithaca, NY: Cornell University Press, 1979), 114–21.

Künstlerische Position: Tee A. Corinne

Weiterführende Literatur: Monique Wittig, “The Category of Sex,” Feminist Issues 2, no. 2 (1982): 63–68.

Adrienne Rich, “Compulsory Heterosexuality and Lesbian Existence,” Signs 5, no. 4 (1980): 631–60.

Christian Liclair, “Libidinal Disruptions and Homosexual Desire: Tee Corinne’s Cunt Coloring Book and Yantras of Womanlove,” in Sexually Explicit Art, Feminist Theory, and Gender in the 1970s (New York: Routledge, 2022), 112–57.

The Erotic as Power? Lust, Pornografie und lesbische Sexualität

Audre Lordes „Uses of the Erotic: The Erotic as Power“ entwickelt das Erotische als eine körperlich erfahrene Form von Wissen, Freude und Handlungsmacht. Zugleich grenzt Lorde das Erotische scharf von Pornografie ab, die sie mit einer Reduktion von Sexualität auf bloße Sensation und der Abwesenheit von Gefühl verbindet. Die Sitzung nimmt diese Unterscheidung nicht einfach als gegeben hin, sondern fragt nach ihren politischen Voraussetzungen: Welche Formen von Lust können als befreiend, verbindend oder erkenntnisstiftend gelten? Und welche werden aus einem solchen Begriff des Erotischen ausgeschlossen?

 

Barbara Hammers Filme der 1970er Jahre bieten einen produktiven Prüfstein für diese Unterscheidung. Sie verbinden explizite Sexualität mit Montage, Rhythmus, Berührung, Landschaft und körperlicher Nähe. Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob Lordes Gegensatz von Erotik und Pornografie am sichtbaren Inhalt eines Bildes festgemacht werden kann – oder ob vielmehr die Weise entscheidend ist, in der sexuelle Erfahrung ästhetisch organisiert und zwischen Körpern vermittelt wird. Hammers Filme erlauben es damit, das Erotische zugleich als sexuelle Praxis, ästhetische Erfahrung und Form lesbischer Selbstrepräsentation zu diskutieren.

 

Vorbereitende Lektüre: Audre Lorde, Uses of the Erotic: The Erotic as Power (New York: Out & Out Books, 1978).

Künstlerische Position: Barbara Hammer

 

Weiterführende Literatur: Eleanor Heartney, “In Defense of Pornography: A Necessary Transgression,” New Art Examiner 16, no. 3 (1988), 20-23.

Gloria Steinem, „Erotica and Pornography: A Clear and Present Difference,“ Ms., November 1978.

Sarah Keller, Barbara Hammer: Pushing Out of the Frame (Detroit: Wayne State University Press, 2021).

Krystyna Mazur, Barbara Hammer in the Seventies: Or, What a Body Can Do (Cham: Palgrave Macmillan, 2025).

Reinventing the Black Female Nude:

Race, Begehren und Sichtbarkeit

Die Sitzung kehrt zur Geschichte des weiblichen Akts und zu den feministischen Blicktheorien der ersten Seminarwochen zurück, stellt nun aber die Frage nach deren häufig unausgesprochenen rassifizierten Voraussetzungen. Wer ist eigentlich gemeint, wenn von „der Frau“ als Objekt des Blicks oder vom „weiblichen Akt“ gesprochen wird? Die Geschichte Schwarzer weiblicher Körper ist zugleich von sexualisierender Sichtbarkeit und vom Ausschluss aus westlichen Idealen von Schönheit und Weiblichkeit geprägt. Lisa E. Farrington untersucht, wie Schwarze Künstlerinnen diese widersprüchliche Geschichte aufnehmen und den Black female nude als Ort von Selbstrepräsentation, Handlungsmacht und kunsthistorischer Revision neu formulieren.

 

Anhand von Emma Amos fragen wir, wie sich diese Geschichte auf Vorstellungen von Begehren und Begehrenswertsein auswirkt. Dabei geht es nicht nur darum, wer betrachtet wird, sondern auch darum, welche Körper überhaupt als begehrenswert, schön oder als legitime Subjekte des Begehrens erscheinen können. Die Sitzung erweitert damit die bisherigen Modelle von Subjekt und Objekt um die Frage, wie Race die Verteilung von Sichtbarkeit, Blickmacht und sexueller beziehungsweise ästhetischer Wertigkeit strukturiert. Zugleich können wir rückblickend prüfen, inwiefern die vermeintlich universellen Kategorien früher feministischer Blickkritik selbst auf spezifischen – häufig weißen – Vorstellungen von Weiblichkeit beruhen.

Vorbereitende Lektüre: Lisa E. Farrington, „Reinventing Herself: The Black Female Nude,“ Woman’s Art Journal 24, no. 2 (2003/04): 15–23.

 

Künstlerische Position: Emma Amos

 

Weiterführende Literatur:

Judith Wilson, “One Way or Another: Black Feminist Visual Theory,” in The Feminism and Visual Culture Reader, ed. Amelia Jones (London; New York: Routledge, 2003), 22-24

Judith Wilson, “Getting Down to Get Over: Romare Bearden’s Use of Pornography and the Problem of the Black Female Body in Afro-U.S. Art,” in Black Popular Culture, ed. Michele Wallace and Gina Dent (Seattle: Bay Press, 1992).

Shawnya L. Harris, ed., Emma Amos: Color Odyssey (Athens: Georgia Museum of Art, 2021).

bell hooks, “Selling Hot Pussy: Representations of Black Female Sexuality in the Cultural Marketplace,” in Black Looks: Race and Representation (Boston: South End Press, 1992).

Lorraine O’Grady, “Olympia’s Maid: Reclaiming Black Female Subjectivity,” Afterimage 20, no. 1 (Summer 1992).

Thinking Sex Wars: Pornografie, Lust und sexuelle Hierarchien

Mit „Thinking Sex“ untersucht Gayle Rubin, wie sexuelle Praktiken gesellschaftlich hierarchisiert und in legitime und illegitime Formen eingeteilt werden. Pornografie bildet dabei einen zentralen Konfliktpunkt der sog. feministischen sex wars der späten 1970er und 1980er Jahre: Während sie von manchen als Ausdruck patriarchaler Gewalt kritisiert wird, sehen andere in ihrer Regulierung eine ebenso problematische Einschränkung sexueller Freiheit.

Mit Betty Tompkins’ Fuck Paintings diskutieren wir Arbeiten, die sich einer eindeutigen Zuordnung zu diesen Positionen entziehen. Ihre monumentalen, aus pornografischen Fotografien entwickelten Nahaufnahmen lösen sexuelle Handlungen aus ihrem ursprünglichen Kontext und werfen die Frage auf, ob explizite Bilder bestehende Machtverhältnisse zwangsläufig reproduzieren – oder ob ihre ästhetische Transformation andere Formen des Sehens und der Lust ermöglichen kann.

Vorbereitende Lektüre: Gayle S. Rubin, “Thinking Sex: Notes for a Radical Theory of the Politics of Sexuality,” in Pleasure and Danger: Exploring Female Sexuality, ed. Carole S. Vance (Boston: Routledge & Kegan Paul, 1984), 267–319.

Künstlerische Position: Betty Tompkins

Weiterführende Literatur:

Carole S. Vance, “Pleasure and Danger: Toward a Politics of Sexuality,” in Pleasure and Danger: Exploring Female Sexuality, ed. Carole S. Vance (Boston: Routledge & Kegan Paul, 1984), 1–27.

Rebecca Schneider, “Explicit Body, Binary Terror and the Body Made Explicit,” in Rebecca Schneider, The Explicit Body in Performance (London; New York: Routledge, 1997), 12-42.

Ellen Willis, “Feminism, Moralism, and Pornography,” Village Voice, 1979.

Christian Liclair, “Feminist Pleasures/Pleasurable Feminism: Pornography and Betty Tompkins’ Fuck Paintings,” in Sexually Explicit Art, Feminist Theory, and Gender in the 1970s (New York: Routledge, 2022), 80–111.

Betty Tompkins: Raw Material (Paris: JBE Books / MO.CO, 2021).

BDSM im Kontext der Sex Wars

Kann die erotische Inszenierung von Dominanz und Unterwerfung gesellschaftliche Machtverhältnisse verändern – oder reproduziert sie gerade jene Hierarchien, gegen die feministische Politik antritt? P. Califia versteht BDSM als konsensuelles und zeitlich begrenztes Spiel mit Macht, dessen Rollen nicht notwendig mit sozialen Positionen übereinstimmen. Robin Ruth Linden argumentiert dagegen, dass die Erotisierung von Unterwerfung patriarchale Gewaltverhältnisse fortschreibt.

 

Die beiden Positionen werden gemeinsam mit Arbeiten von Nancy Grossman diskutiert, deren mit Leder, Gurten und Reißverschlüssen versehene Köpfe Vorstellungen von Fesselung, Kontrolle, Verletzbarkeit und Begehren aufrufen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich sexuelle Fantasie, Konsens und gesellschaftliche Macht zueinander verhalten – und ob sich erotische Macht überhaupt von sozialem Privileg trennen lässt.

 

Vorbereitende Lektüre: P. Califia, “Unraveling the Sexual Fringe: A Secret Side of Lesbian Sexuality,” The Advocate, December 27, 1979, 19–23

Robin Ruth Linden, “Introduction: Against Sadomasochism,” in Against Sadomasochism: A Radical Feminist Analysis, ed. Robin Ruth Linden et al. (San Francisco, CA: Frog in the Well, 1982), 1–15.

 

Künstlerische Position: Nancy Grossman

Weiterführende Literatur: SAMOIS, Coming to Power: Writings and Graphics on Lesbian S/M (Boston, MA: Alyson Publications, 1981).

Gayle S. Rubin, „Misguided, Dangerous and Wrong: An Analysis of Anti-Pornography Politics,“ in Bad Girls and Dirty Pictures: The Challenge to Reclaim Feminism, ed. Alison Assiter and Avedon Carol (London: Pluto, 1993), 18–40.

Ian Berry, ed., Nancy Grossman: Tough Life Diary (Saratoga Springs, NY: Frances Young Tang Teaching Museum and Art Gallery / DelMonico Books, 2012).

Coming to Power: Sexually Explicit Art Then and Now

Die letzte Sitzung blickt darauf zurück, wie die sexuellen und feministischen Auseinandersetzungen der 1970er Jahre später ausgestellt und kunsthistorisch eingeordnet wurden. Ellen Cantors Ausstellung Coming to Power: 25 Years of Sexually X-Plicit Art versammelte 1993 bei David Zwirner verschiedene Generationen von Künstlerinnen, deren sexuell explizite Arbeiten zuvor vielfach sowohl vom Kunstmarkt als auch von feministischen Debatten marginalisiert worden waren. 2016 wurde die Ausstellung bei Maccarone unter veränderten feministischen und queeren Voraussetzungen erneut aufgegriffen.

 

Anhand der Texte von Jan Avgikos und Ashton Cooper vergleichen wir beide Ausstellungen und fragen, wie sich Begriffe wie „women“, „sexually explicit“, „pleasure“ und „empowerment“ zwischen 1993 und 2016 verschoben haben. Zugleich führt die Sitzung zentrale Fragen des Seminars zusammen: Wie verändert sich die Bedeutung sexuell expliziter feministischer Kunst, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgestellt, historisiert und unter veränderten politischen Bedingungen gelesen wird? Welche Vorstellungen eines feministischen und sexuellen Subjekts werden dabei jeweils vorausgesetzt – und wer bleibt ausgeschlossen? Abschließend beziehen wir auch die im Seminar besuchte Ausstellung Feminist Futures Forever im Belvedere 21 in den Vergleich ein und fragen, wie sich die kuratorische Rahmung feministischer Kunst von den 1990er Jahren bis in die Gegenwart verändert hat.

 

Vorbereitende Lektüre: Jan Avgikos, „Ten Sentences, in Two Parts, on Sexually Explicit Art by Women,“ in Coming to Power: 25 Years of Sexually X-Plicit Art by Women (New York: David Zwirner Gallery, 1993).

Ashton Cooper, „The Year of the Woman,“ in Ellen Cantor: I’m Still Coming: Coming to Power Exhibitions 2016 & 1993 – Archives / Artworks / Interviews (New York: Maccarone, 2016), 129–33.

 

Ausstellungen: Coming to Power, David Zwirner, New York, 1993 Coming to Power, Maccarone, New York, 2016

 

 

Prüfungsmodalitäten

Voraussetzung für den positiven Abschluss des Seminars sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die vorbereitende Lektüre der verpflichtenden Texte hinsichtlich gemeinsamer Diskussion (alle Studierende) sowie die Übernahme eines Referats zu einem der vorgesehenen Themen. Das Referat wird im Anschluss in Form einer schriftlichen Hausarbeit vertieft und ausgearbeitet.

Die verpflichtende Literatur für die einzelnen Sitzungen wird bereitgestellt. Für die Vorbereitung des Referats und die schriftliche Ausarbeitung wird darüber hinaus eine eigenständige Literaturrecherche erwartet.

Anmerkungen

Teil des Seminars ist der Besuch der Ausstellung Feminist Futures im Belvedere, entweder im November oder Dezember. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, aber Referate/Hausarbeiten können ebenfalls auf Englisch abgehalten werden.

Schlagwörter

Feminismus, queer, begehren, USA, 1970er, Sex, Malerei

LV-Anmeldung

Von 31. August 2026, 09:00 bis 12. Oktober 2026, 18:07
Per Online Anmeldung

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Lehramt: Studienfach kkp (Bachelor): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Kunsttheorie (kkp) 034/2026UBA-003.20

Lehramt: Studienfach kkp (Bachelor): Wissenschaftliche Praxis: FOR: LV aus dem Angebot des Instituts IKK.K 034/2026UBA-003.21

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Lehramt: Unterrichtsfach dex (Erweiterungsstudium): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Seminar, SEw 037/2026UEW-003.30

Lehramt: Unterrichtsfach kkp (Bachelor): Wissenschaftliche Praxis: FOR: aus Kunsttheorie 067/2016UBA-003.20

Lehramt: Unterrichtsfach kkp (Bachelor): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Lehrveranstaltungen nach Wahl aus Wissenschaftliche Praxis 067/2016UBA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach kkp (Master): Wissenschaftliche Praxis: Lehrveranstaltung nach Wahl aus wissenschaftlicher Praxis, SE 067/2016UMA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach kkp (Erweiterungsstudium): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Seminar aus dem Bereich Kunst- und Kulturwissenschaften 067/2018UEW-003.25

Lehramt: Unterrichtsfach kkp (Erweiterungsstudium): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Lehrveranstaltungen nach Wahl aus Wissenschaftliche Praxis 067/2018UEW-003.80

Lehramt: Studienfach kkp (Master): Wissenschaftliche Praxis: LV nach Wahl aus dem Studienfachbereich Wissenschaftliche Praxis, SE 067/2026UMA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach tex (Master): Wissenschaftliche Praxis: Lehrveranstaltung nach Wahl aus wissenschaftlicher Praxis, SE 071/2016UMA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach dae (Master): Wissenschaftliche Praxis: Lehrveranstaltung nach Wahl aus wissenschaftlicher Praxis, SE 072/2016UMA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach dex (Bachelor): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Lehrveranstaltungen nach Wahl aus Wissenschaftliche Praxis 074/2017UBA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach dex (Master): Wissenschaftliche Praxis: Lehrveranstaltung nach Wahl aus wissenschaftlicher Praxis, SE 074/2017UMA-003.80

Lehramt: Unterrichtsfach dex (Erweiterungsstudium): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Seminar aus dem Bereich Kunst- und Kulturwissenschaften 074/2018UEW-003.25

Lehramt: Unterrichtsfach dex (Erweiterungsstudium): Wissenschaftliche Praxis: FOR: Lehrveranstaltungen nach Wahl aus Wissenschaftliche Praxis 074/2018UEW-003.80

Lehramt: Studienfach dex (Master): Wissenschaftliche Praxis: LV nach Wahl aus dem Studienfachbereich Wissenschaftliche Praxis, SE 074/2026UMA-003.80

TransArts - Transdisziplinäre Kunst (Bachelor): Theoretische Grundlagen: Theoretische Grundlagen 180/2025UBA-003.01

Expanded Museum Studies (Master): Wahlfächer: Kunsttheorie 537/2021UMA-080.12

Expanded Museum Studies (Master): Wahlfächer: Gender Studies 537/2021UMA-080.34

Bühnengestaltung (1. Studienabschnitt): Kunsttheorie und Kulturwissenschaften: Gender Studies 542/2022U00-107.06

Bühnengestaltung (2. Studienabschnitt): Kunsttheorie und Kulturwissenschaften: Kunsttheorie 542/2022U00-207.03

Bühnengestaltung (2. Studienabschnitt): Kunsttheorie und Kulturwissenschaften: Gender Studies 542/2022U00-207.06

Medienkunst: Transmediale Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaft, Theorie und Geschichte : Genderstudies 566/2019U00-208.07

Medienkunst: Transmediale Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaft, Theorie und Geschichte : Kunsttheorie 566/2019U00-208.13

Medienkunst: Digitale Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaft, Theorie, Geschichte: Genderstudies 567/2019U00-208.07

Medienkunst: Digitale Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaft, Theorie, Geschichte: Kunsttheorie 567/2019U00-208.13

Kunst- und Kulturwissenschaften (Master): Wahlbereich 1: Kunsttheorie 568/2021UMA-005.05

Kunst- und Kulturwissenschaften (Master): Wahlbereich 2: Kunsttheorie 568/2021UMA-006.05

Design: Design und narrative Medien (2. Studienabschnitt): Methodische und theoretische Grundlagen: Geistes- und Kulturwissenschaften 576/2024U00-203.02

Design: Kommunikationsdesign (2. Studienabschnitt): Methodische und theoretische Grundlagen: Geistes- und Kulturwissenschaften 577/2025U00-203.02

Bildende Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaftliche und forschende Praxis: Kunsttheorie, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Philosophie 605/2019U00-202.01

Bildende Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaftliche und forschende Praxis: Gender Studies 605/2019U00-202.10

Bildende Kunst (2. Studienabschnitt): Wissenschaftliche und forschende Praxis: frei wählbar aus wissenschaftliche und forschende Praxis 605/2019U00-202.80

Design: Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien (2. Studienabschnitt): Methodische und theoretische Grundlagen: Geistes- und Kulturwissenschaften 626/2021U00-203.02

Art & Science (Master): Methoden und Praktiken transdisziplinärer Forschung: Praxis und Theorie 776/2026UMA-002.16

Mitbelegung: möglich

Besuch einzelner Lehrveranstaltungen: möglich